Buenos Dias Buenos Aires

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Endlich bin ich angekommen an der ersten Station meiner Reise: Buenos Dias Buenos Aires! Eine pulsierende Stadt, die niemals schläft. Ein bisschen Erholung brauchte ich aber nach einem 13-Stunden-Flug und einer 2-Stunden-Busfahrt durch sämtliche Vororte Buenos Aires‘ ganz dringend. Wichtige Erkenntnis nach der Ankunft: Das Castellano, das die Argentinier sprechen, ist mit meinem Kindergarten-Spanisch unmöglich zu verstehen. Mit Händen und Füßen kämpfe ich mich durch und werde von absolut hilfsbereiten Portenos, wie die Bewohner von BA sich nennen, empfangen. Da hier so gut wie niemand Englisch spricht, reden sie beharrlich und mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit in Kastellan auf mich ein. Mein völlig verzweifelter Gesichtsausdruck animiert sie nur noch mehr und sie scheinen zutiefst davon überzeugt zu sein, dass ich sie schon verstehe, wenn sie das Gesagte nur oft genug wiederholen (ohne die Sprechgeschwindigkeit zu drosseln, versteht sich). Und irgendwie funktioniert das sogar. Ich bin erstaunt, wie gut man sich verständigen kann, ohne die gleiche Sprache zu sprechen. Körperhaltung, Gestik und Mimik funktionieren wirklich überall auf der Welt. Ich finde ziemlich bald mein Hostel Sabatico, das total gemütlich und familiär ist und im Herzen von San Telmo liegt.

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Den Rest des Tages verbringe ich in der Hängematte auf der Dachterrasse meines Hostels mit einem kühlen Quilmes, dem Nationalbier von Buenos Aires, und versuche zu begreifen, dass dies gerade tatsächlich der erste Tag meiner großen Reise ist. Später erkunde ich ein bisschen das Viertel San Telmo und esse in einem kleinen Lokal Empanadas, ein traditionelles argentinisches Gericht. Und ja: Entgegen aller Bedenken kann man in Buenos Aires sehr leckere vegetarische Gerichte essen :)

 Mein erster Eindruck von Buenos Aires: Eine herzliche, weltoffene Stadt, in der sämtliche Nationalitäten aufeinandertreffen. Zu keiner Zeit fühle ich mich unsicher. Selbst abends kann man als Frau ohne Probleme durch die Straßen streifen. Natürlich sollte man sich in Acht nehmen vor Taschendieben, aber in welcher Großstadt muss man das nicht? Das Hostel verteilt Tipps, worauf man achten sollte und hilft auch sonst in allen Belangen weiter. Für mich der perfekte Einstieg für Südamerika!

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