Bye bye Dschungel!

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Schweren Herzens muss ich mein geliebtes Dschungelnest verlassen und wieder hinaus in die Welt fliegen. Im wahrsten Sinne des Wortes entscheide ich mich diesmal für einen Rückflug statt einer 15-stündigen Busfahrt. Der Flughafen Puerto Maldonados ist von der Lodge aus in fünf Gehminuten zu erreichen, ein kleiner Flughafen mitten in der Pampa. Wie es sich für Peru gehört, hat das Flugzeug 1,5 Stunden Verspätung. Trotzdem erreiche ich Cusco in weniger als einer Flugstunde, ausgeruht und entspannt. Sofort bei der Ankunft packt mich der Höhenschwindel wieder und die trockene Luft brennt in den Lungen. Nach einer Woche im feuchten Dschungel fühlt sich das noch unangenehmer an: Ich bin mittlerweile so dermaßen höhenmüde! Im Hostel treffe ich meine Freundin Kerie wieder und wir bestellen ein leckeres Mittagessen im veganen Hotspot der Stadt, dem Green Point. Trotzdem fühle ich mich schwach und müde. Gegen Nachmittag kehrt dann das Fieber zurück, das ich seit ein paar Tagen mit mir herumschleppe. Nach einer langen Nacht mit wirren Fieberträumen beschließe ich, mich doch vorsichtshalber durchchecken zu lassen. Eine sehr liebevolle Ärztin, die perfekt englisch spricht und einen Hausbesuch im Hostel macht, bestätigt schließlich, dass ich ein nettes kleines Abschiedsgeschenk aus dem Dschungel mitgebracht habe: Eine bakterielle Infektion, ausgelöst durch ungekochte Lebensmittel wie Salat oder Früchte. Nichts ungewöhnliches für europäische Traveller. Unser Immunsystem ist diesen Bakterien einfach nicht gewachsen. Sie verschreibt mir ein Antibiotikum und verspricht mir, dass ich mich schon am nächsten Tag viel besser fühlen werde. Und sie hat Recht: Pünktlich zum Start meiner zweitägigen Machu Picchu Tour geht es mir schon wieder besser. Bye bye Dschungel!

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