Ein Monat Reisen

Herzlich Willkommen

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mein Name ist Isabella, ich bin Schauspielerin, Autorin, Coach, Weltenbummlerin und Familienmensch. Mit allem, was ich tue, möchte ich Menschen berühren und mich berühren lassen. Hier schreibe ich über alles, was mich bewegt – vor allem über das Leben und Reisen mit leichtem Gepäck. Ich freue mich, mit dir auf eine gemeinsame Reise zu gehen!

Weitere Orte

Über einen Monat bin ich nun unterwegs und das habe ich aus dieser Zeit mitgenommen:

Erwarte das Unerwartete
Die Chilenen waren entgegen aller Aussagen das bisher netteste Volk.

Bolivianer sind mindestens so pünktlich, wie wir Deutschen.

An einem Essensstand für einheimische Bauersfrauen und Händler fragt mich eine Bolivianerin, woher ich komme und spricht plötzlich deutsch mit mir. Sie hat fünf Jahre in Frankfurt gelebt.

Und ich fahre doch mit dem Nachtbus in Bolivien – ohne bestohlen zu werden, dafür mit einer ausgewachsenen Höhenkrankheit.

Leg deine Vorurteile ab
Nicht alle Franzosen sind arrogante Idioten. Zwei von ihnen habe ich sogar so sehr in mein Herz geschlossen, dass ich mit ihnen Weihnachten in Kolumbien feiern möchte. Auch wenn mir schon davor graut, was sie dort alles anstellen werden :)

Vergiss sämtliche Regeln zur Nahrungsaufnahme
Ich habe in Argentinien, Chile und Bolivien jeden Tag Salat gegessen, auf den Märkten zwielichtige, lokale Spezialitäten probiert, mir mit Leitungswasser die Zähne geputzt und Eiswürfel in meinen Cuba Libre getan. Ich habe mir nichts geholt. Im Gegensatz zu meinen Mitreisenden, die sich einen ausgewachsenen Magen-Darm-Infekt von einem Brot eingefangen haben. Wenn du krank wirst, wirst du krank. Du kannst nicht alles kontrollieren. Dann lieber das leckere Essen ohne Paranoia genießen.

Kanadische Punk-Musiker finden Til Schweiger in „Inglorious Basterds“ lustig. Ich lass das unkommentiert so stehen.

Vergiss deine bisherigen Hygienestandards
Du teilst dir nun mal die Toiletten und Duschen mit 20 anderen und schneidest dein Gemüse auf einem Brett, auf dem vorher rohes Fleisch lag. Du hast keine Wahl.

Wir leben auf einer so einzigartigen, beeindruckenden, wunderschönen Erde!

Du gewöhnst dich an alles
Jeden zweiten Tag Rucksack packen? Geht immer besser.
Mit zwölf Leuten in einem Zimmer schlafen? Ich lerne die Leute, die nachts in mein Zimmer stolpern und frühmorgens wieder abhauen, teilweise nicht mal kennen.

Und an manches gewöhnst du dich nie
21-Stunden-Busfahrten? Horror!

Sei gut zu dir
Du bist die einzige Konstante auf deiner Reise. Achte auf deine innere Stimme. Nimm dir Zeit für dich, wenn du sie brauchst. Egal, ob andere das nerdig oder unsozial finden.

Ich musste 32 Jahre werden und nach Südamerika reisen, um zum ersten Mal „Rambo“ zu sehen. Leider auf Spanisch ohne Untertitel.

Es gibt so viele von uns Menschen auf der Welt. Und wir sind kleine kleine Ameisen in einem gigantischen Universum.

Deutsche sind absolut reisewütig
Manchmal werde ich von meinen Mitreisenden gefragt: Are there still some people in Germany? Deutsche sind neben Holländern und Schweizern das reisefreudigste Völkchen. Sie sind überall – und sehr beliebt.

Du musst nicht jeden Tag genießen
Es gibt gute, absolut gigantische, schlechte und zutiefst beschissene Tage. Du bist traurig, glücklich, euphorisch, melancholisch, genervt, lethargisch, zufrieden, verzweifelt, hysterisch, frei, absolut überwältigt.

Leg deine Fassade ab
Die äußere und die innere. Ich trage kein Make-Up, jeden Tag die gleichen Klamotten, jeden Tag Sneaker statt High Heels. Wenn ich müde bin, muss ich nicht das Partyhuhn spielen. Wenn ich Spaß haben, feiern und laut sein will, dann tue ich das. Es ist auf Dauer einfach viel zu anstrengend, die Fassade aufrecht zu erhalten. Und es tut so gut, sie fallen zu lassen.

Du brauchst eine gute Reise-Playlist
Meine ist „Monday Morning Mood“ auf Spotify.

Du musst nie alleine reisen
Aber du solltest dich ab und zu aus deiner Komfortzone bewegen und es trotzdem tun. Du lernst so viel Spannendes dazu.

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mein Name ist Isabella, ich bin Schauspielerin, Autorin, Coach, Weltenbummlerin und Familienmensch. Mit allem, was ich tue, möchte ich Menschen berühren und mich berühren lassen. Hier schreibe ich über alles, was mich bewegt – vor allem über das Leben und Reisen mit leichtem Gepäck. Ich freue mich, mit dir auf eine gemeinsame Reise zu gehen!

„Ich heb mein Glas und salutier dir Universum. Dir ist ganz egal, ob und wer ich bin. Du bist ungerecht und deshalb voller Hoffnung. Ich setze alles und warte auf den Wind“
 

– Max Herre, Fremde

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