Am nächsten Tag schaue ich mir an, was Pelé so in ihrem nächsten Umfeld angestellt hat. Und das ist einiges. Morgens wandere ich durch tropischen Regenwald (nicht ganz so fantastisch wie der costa-ricanische oder der Amazonas-Dschungel, aber immer noch beeindruckend) hinunter in einen Vulkankrater. An manchen Stellen sind die Lavaplatten regelrecht aufgeplatzt, dazwischen blühen zartgrüne Pflanzen.

Über die Chain Crater Road geht es hinunter ans Meer. Schwarze Lavaflüsse fließen bis ans Wasser. An der Küste bietet sich ein lebhaftes Schauspiel: Die See schlägt unerbittlich gegen die schwarzen Kliffhänge, als würde sie die Vulkaninsel zum Kampf auffordern. Der Sage nach kämpfte Feuergöttin Pelé eine unnachgiebige Schlacht mit ihrer Schwester, der Wassergöttin Namaka. Offenbar ringen die beiden Göttinnen noch heute miteinander.

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