Sandboarding in Chile

image

Puh Sandboarding! Wir fahren zu zehnt in die Wüste. Dort bekommen wir Boots und Boards, die vor 20 Jahren vielleicht mal das Prädikat „gut erhalten“ auf dem Trödelmarkt bekommen hätten. Meine Stiefel sind eine Nummer zu groß, die Sohle hängt am seidenen Faden des restlichen Stiefels. Nach fünf Schritten hab ich soviel Sand in meinen Schuh geschaufelt, dass ich ungefähr drei Kilo mehr mit mir rumtrage. Bei 40 Grad und Windstärke 8 schleppen wir unsere Boards im Gänsemarsch eine sehr sehr hohe Sanddüne hoch. Der Wind treibt den Sand in jede Pore. Ohren, Nasenlöcher, Augen, Mund: voller Sand. Mein Kaugummi macht ein interessantes knirschendes Geräusch.

Das Boarden an sich ist sehr ähnlich zum Snowboarden, nur dass das Gewicht hier nicht auf dem vorderen, sondern dem hinteren Bein liegt. Und der Sand das Board ziemlich ausbremst. Viermal quäle ich mich die Düne hoch, dann beschließe ich, dass das einfach keinen Bock macht. Die letzte Talfahrt absolviere ich auf meinem Allerwertesten, die Füße vorne auf das Brett gestellt und im Sausewind bergab. Sandrodeln macht einfach mehr Spaß!

Share on facebook
Facebook
Share on google
Google+
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on pinterest
Pinterest




Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.