Titicacasee

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Copacabana, den wohl bekanntesten Ort am Titicacasee auf bolivianischer Seite, kann man relativ schnell abhaken, wie ich finde. Sehr touristisch und überlaufen. Interessant ist der Kreuzweg mit seinen 14 Stationen den Cerro Calvario hoch. Von dort oben hat man einen wunderbaren Ausblick über den Titicacasee, den größten See in einer Höhenlage von 3800 Meter.

Vielmehr beeindruckt hat mich die Isla Del Sol, die von Copa aus mit dem Boot in einer guten Stunde zu erreichen ist. Die Insel ist magisch. Unten am Hafen angekommen, muss man eine knappe Stunde lang holprige Steinstufen erklimmen, bis man den Gipfel der Insel erreicht. Mit einem 17 Kilo schweren Backpack und in dieser Höhenlage eine echte Herausforderung. Die Anstrengung lohnt sich. Oben erwarten einen wunderschöne traditionelle Steinhäuser, Inkaruinen und überaus freundliche Insulaner. Und ein atemberaubender Blick über den Titicacasee. Ich könnte Wochen auf dieser Insel verbringen. Leider muss ich bereits am nächsten Tag meine Zelte ab- und Richtung Peru aufbrechen. Eine Überraschung am nächsten Morgen macht meine Erinnerung an die schöne Isla Del Sol komplett: In der Nacht wird das Eselbaby Manuel geboren und begrüßt mich auf wackligen Beinen.

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